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Corps Saxonia
Unbenanntes Dokument
Allgemeine Corpsgeschichte ab 1945
 
- Das Corps Saxonia
- Allgemeine Corpsgeschichte bis 1914
- Allgemeine Corpsgeschichte 1914-1945
Allgemeine Corpsgeschichte ab 1945
- Große öffentliche Auftritte
- Ehrensenioren
 

28. Jänner 1950

 

Eine Saxenversammlung erklärt sich zum Generalconvent und widerruft die

Selbstauflösung vom 30. April 1938. Bereits kurz nach dem Krieg fanden informelle Treffen von Alten Herren statt. Auf übergeordneter Ebene entstehen in Österreich der "Akademikerverband Österreichs", dem Saxonia korporativ beitritt.

In Deutschland beginnt die Wiedererrichtung des KSCV aufgrund einer Initiative der AHSC des Ruhrgebietes. Schließlich wird 1951 der KSCV rekonstituiert.

Alle diese Initiativen stehen noch unter dem Eindruck der vorangegangenen nationalsozialistischen Epoche. Für viele Alte Herren stellt sich die Frage, ob die Verbindungen überhaupt wieder in der alten Form errichtet werden sollen.

 

5. Jänner 1951

 

Inzeption der ersten drei Füchse nach dem Krieg.

 

Im Mai wird schließlich Saxonia als Verein behördlich "nicht untersagt", damit also genehmigt, kurz später auch der Zirkel und die Farben als Vereinsabzeichen genehmigt.

 

Die österreichischen Corps sehen aufgrund der politischen Lage vorläufig davon ab, offiziell dem KSCV beizutreten und gründen zur Wahrung ihrer Interessen eine Arbeitsgemeinschaft (AGÖC). Stillschweigend beginnt kurz später die Mitarbeit im KSCV.

 

4. Juli 1952

 

Die ersten vier Mensuren nach dem Krieg werden mit Hellas gefochten (damals noch akademische Verbindung). Im Wintersemester 1951/52 war das Pauken wieder aufgenommen worden.

Anfang 1952 wird mit Beteiligung Saxonias der "Wiener Korporationsring" gegründet.

 

31. Jänner 1953

 

Abschluß eines Freundschaftsverhältnisses mit Athesia Innsbruck. Dieser Abschluß wurde bewußt als Fortsetzung des 1900 (bzw. 1901) im freundschaftlichen Einvernehmen aufgelösten Kartells gesehen.

 

25. 4. 1953

 

Erste Gedenkpartie mit der Burschenschaft Silesia nach dem Krieg.

 

14. Jänner 1956

 

Saxonia wandelt das Vorstellungsverhältnis mit Palatia München in ein befreundetes Verhältnis um. In der Kreis- bzw. Verhältnispolitik ergab sich gegenüber der Zwischenkriegszeit keine Veränderung. Ernsthafte Bestrebungen gibt es nur für den Ausbau der historisch gewachsenen Verhältnisse.

 

Teutonia Graz versuchte Anschluß an den "Blauen Kreis" zu finden. Für Teutonia war eine Aufnahme von Beziehungen mit Athesia nicht möglich, da Graz bereits durch Joannea im "Süddeutschen Kartell" vertreten war. Vielmehr befürchtete Teutonia, daß es auf Seiten Saxonias Bestrebungen gäbe, dem "Süddeutschen Kartell" beizutreten. Es ergab sich daher die schwierige Situation, daß die zwei Kartellcorps von Teutonia gänzlich unterschiedliche Kontakte pflegten.

 

Saxonia sprach sich gegen die Bindung an einen Kreis aus. Grund dafür waren die historisch gewachsenen Beziehungen mit Athesia und Teutonia, weiters, daß es mit Posonia bereits ein "Blaues Corps" in Wien gab. Schließlich wurde beschlossen, den status quo beizubehalten, sich bei einer Änderung der Rahmenbedingungen, aber alle Möglichkeiten offenzuhalten.

 

1958

 

Das erste Aktivenwohnheim der Saxonia im 3. Bezirk wird eröffnet.

 

24. Juni 1961

 

34 Hilaren werden als Alte Herren und einer als IdC feierlich in den Corpsverband der Saxonia aufgenommen.

 

Das Corps Hilaritas hatte im SS 1960 den Aktivbetrieb suspendiert. Da es keine Möglichkeit der Wiedereröffnung gab, wurden Fusionsverhandlungen mit Saxonia begonnen, die schließlich zur Aufnahme der Hilaren in den Corpsverband führten.

 

21. 6. 1968

 

Saxonia und Athesia schließen ein Kartell.

Mit Abschluß dieses Kartells ist bei Saxonia der status quo bei den Verhältnissen erreicht.

 

1981 - 1986

 

Sechste Suspension

 

Ende der siebziger, Anfang der achtziger Jahre gibt es zunehmende Nachwuchsprobleme. 1981 bleibt schließlich nur mehr die Suspension. Gleichzeitig werden diese Jahre jedoch genutzt, um das jetzige Corpsheim in der Westbahnstraße auszubauen. Etwa die Hälfte davon wird als Aktivenwohnheim mit fünf Zimmern gestaltet, der andere Bereich enthält die Veranstaltungsräume. Damit wird die Basis geschaffen für die Wiedereröffnung des Aktivbetriebes im Jahr 1986.

 

1.-4.6.2000: (150.Stiftungsfest):

 

Begüßungsabend mit Damen, Kranzniederlegung in der Aula der Alma Mater Rudolfina mit Gruppenphoto, Mittagessen im Restaurat Leupold, Sektempfang am Josefsplatz, großer Stiftungsfestcommers mit Damenprogramm in den Festsälen der Nationalbibliothek, Stiftungsfestheuriger, Frühschoppen im Schweizerhaus.

 
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